Tentative Genehmigung für Generika: Häufige Gründe für Verzögerungen

Tentative Genehmigung für Generika: Häufige Gründe für Verzögerungen

Jan, 22 2026

Die FDA gewährt seit Jahren tentative Genehmigung für Generika - doch viele dieser Genehmigungen bleiben auf dem Papier. Obwohl das Medikament wissenschaftlich und qualitativ alle Anforderungen erfüllt, darf es nicht auf den Markt. Warum? Weil Patente, fehlerhafte Anträge oder wirtschaftliche Hürden den Start verhindern. Die meisten Patienten wissen nicht, dass ein Generikum, das seit Jahren „genehmigt“ ist, trotzdem nicht erhältlich ist. Hier sind die fünf häufigsten Gründe, warum das passiert.

Patentrechte blockieren den Markteintritt

Der größte Grund, warum ein Generikum nicht verkauft werden darf, ist ein laufendes Patent. Selbst wenn die FDA das Medikament als gleichwertig zur Originaldroge bestätigt hat, kann sie nicht final genehmigen, solange das Patent des Herstellers gültig ist. Das ist kein technisches Problem - es ist ein rechtliches. Wenn ein Originalhersteller eine Patentverletzungsklage einreicht, aktiviert das automatisch einen 30-monatigen Aufschub. In dieser Zeit darf die FDA nicht verkaufen, egal wie gut das Generikum ist.

Laut einer Analyse des Commonwealth Fund von 2017 wurden 68 % der Generika, die zwischen 2010 und 2016 eine tentative Genehmigung erhielten, durch solche Klagen blockiert. Manche Hersteller nutzen sogar sogenannte „Citizen Petitions“ - formelle Beschwerden an die FDA, die oft wissenschaftlich fragwürdig sind, aber dennoch Zeit kosten. Zwischen 2013 und 2015 reichten Originalhersteller 67 solcher Petitionen ein, um Generika aufzuhalten. Die FDA genehmigte nur drei davon. Dennoch verlängerten diese Petitionen die Wartezeit um durchschnittlich 7,2 Monate.

Ein weiterer Trick: „Product Hopping“. Hier verändert der Originalhersteller das Medikament leicht - etwa die Dosierung oder die Freisetzung - und erhält dadurch ein neues Patent. So wird der Markt für Generika künstlich verengt. Eine Studie der FTC aus 2018 fand heraus, dass 17 % der meistverkauften Medikamente von dieser Strategie betroffen waren.

Unvollständige oder fehlerhafte Anträge

Viele Generikahersteller reichen Anträge ein, die nicht vollständig sind. Die FDA prüft jedes Medikament auf Qualität, Wirksamkeit und Herstellung. Wenn ein Teil fehlt - etwa die Daten zur Stabilität, zur Bioäquivalenz oder zur Verpackung - wird der Antrag abgelehnt und zurückgeschickt. Das passiert oft mehrfach.

Laut FDA-Berichten aus 2022 entfielen 35 % aller Mängel auf unvollständige Angaben zur Chemie, Herstellung und Kontrolle (CMC). 28 % betrafen unzureichende Bioäquivalenzstudien. Und 22 % lagen in fehlender Validierung der Analysemethoden. Ein Antrag muss nicht nur richtig sein - er muss perfekt sein. Selbst kleinste Lücken führen zu einem „Complete Response Letter“ (CRL), und der Hersteller hat dann durchschnittlich 9,2 Monate Zeit, zu antworten. Die FDA empfiehlt 6 Monate. Viele warten zu lange - und verlieren wertvolle Zeit.

Besonders kompliziert sind komplexe Formen wie Inhalatoren, Cremes oder langwirksame Tabletten. Diese durchlaufen im Durchschnitt 3,7 Prüfzyklen, während einfache Tabletten nur 2,9 brauchen. Das bedeutet: Ein Inhalationsgenerikum kann zwei Jahre länger brauchen, bis es genehmigt wird - selbst wenn es wissenschaftlich korrekt ist.

Eine defekte Fabrik mit fehlenden Maschinen und unvollständigen Testdaten, umgeben von einem FDA-Prüfer mit Lupe.

Probleme mit Produktionsstätten

Ein Medikament kann wissenschaftlich perfekt sein - aber wenn die Fabrik, in der es hergestellt wird, nicht den FDA-Standards entspricht, bleibt die Genehmigung aus. Die FDA inspectiert Fabriken weltweit, auch in Indien und China. Und oft finden sie Probleme.

Im Jahr 2022 führten Inspektionsmängel zu 41 % aller Ablehnungen. Die häufigsten Probleme: unzureichende Qualitätskontrollsysteme (63 % der Fälle), fehlende Umweltüberwachung (29 %) und unzureichend qualifizierte Maschinen (24 %). Das klingt technisch - aber es hat direkte Auswirkungen: Eine Fabrik, die nicht genehmigt ist, kann nicht produzieren. Und wenn nur eine Fabrik das Medikament herstellt, bleibt es auf dem Markt verschwunden - selbst wenn die FDA das Produkt selbst genehmigt hat.

Einige Hersteller versuchen, die Produktion schnell hochzufahren, nachdem das Patent abgelaufen ist. Aber das funktioniert nicht immer. Laut einer FDA-Umfrage aus dem Jahr 2020 dauerte es bei 62 % der komplexen Generika mehr als 12 Monate, bis die Produktion in ausreichendem Umfang lief. Das bedeutet: Selbst wenn das Patent abgelaufen ist, gibt es kein Medikament - weil die Fabrik nicht bereit ist.

Wirtschaftliche Gründe: Kein Profit, kein Launch

Nicht alle Generika, die genehmigt werden, werden auch verkauft. Manchmal ist es einfach nicht profitabel. Wenn ein Medikament nur wenig Umsatz macht - unter 50 Millionen Dollar pro Jahr in den USA - lohnt sich die Investition in Produktion und Vermarktung oft nicht. Eine Analyse von DrugPatentWatch aus 2022 ergab: 30 % der genehmigten Generika werden nie auf den Markt gebracht. Bei Medikamenten mit geringem Umsatz steigt dieser Wert auf 47 %.

Auch wenn ein Generikum auf dem Markt ist, kann es trotzdem teuer bleiben. Eine Studie aus dem JAMA Internal Medicine aus 2019 zeigte: Wenn nur ein einziger Hersteller ein Generikum anbietet, bleibt der Preis 24 Monate lang über 80 % des Originalpreises. Das schreckt andere Hersteller ab, einzusteigen. Und wenn nur einer da ist, gibt es keinen Wettbewerb - und keine Preissenkung.

Einige Hersteller warten bewusst, bis der Markt „reif“ ist. Sie verkaufen nicht sofort nach Patentablauf, sondern erst, wenn andere Hersteller aussteigen oder der Preis steigt. Das ist strategisch - aber es bedeutet, dass Patienten lange auf das billige Medikament warten.

Gespeicherte Generika-Boxen mit 'Kein Verkauf'-Stempel, während ein Patient sie durch Glas erreichen möchte, umgeben von Wirtschaftsgraphen.

Systemische Probleme: Zu wenig Ressourcen, zu viele Anträge

Die FDA hat in den letzten Jahren mehr Anträge zu prüfen als je zuvor. 2005 gab es 500 ANDA-Anträge pro Jahr. 2015 waren es schon über 1.100. Die Zahl der Genehmigungen stieg - aber nicht schnell genug. Die FDA hatte nicht genug Personal, um alle Anträge schnell zu prüfen.

Die GDUFA-Programme (Generic Drug User Fee Amendments) sollten das ändern. Sie ermöglichen es der FDA, Gebühren von Herstellern zu nehmen, um mehr Prüfer einzustellen. Trotzdem: Die durchschnittliche Anzahl der Prüfzyklen sank nur von 3,9 auf 3,2 zwischen 2012 und 2022. Der Wunsch, auf 2,5 zu kommen, wurde nicht erreicht.

Die FDA hat neue Wege versucht: Den „Competitive Generic Therapy“-Weg (CGT). Für Medikamente, bei denen kaum oder kein Generikum existiert, gibt es eine beschleunigte Prüfung. 78 % der CGT-Anträge erhielten eine tentative Genehmigung innerhalb von 8 Monaten - statt der normalen 18. Aber nur wenige Anträge nutzen diesen Weg. Die meisten Hersteller gehen den normalen, langsamen Weg.

Die FDA hat auch eine Initiative gestartet, um 102 besonders wichtige Generika voranzutreiben - Medikamente, die dringend benötigt werden und bislang keine Alternative haben. Von diesen 102 erhielten 67 % innerhalb von 12 Monaten eine finale Genehmigung - doppelt so viele wie im Durchschnitt. Das zeigt: Es funktioniert, wenn man Prioritäten setzt.

Was ändert sich in Zukunft?

Die FDA hat neue Ziele für 2027: 70 % der Anträge sollen im ersten Prüfzyklus genehmigt werden (2022 waren es nur 28 %). Die Prüfzeit für dringende Fälle soll auf 8 Monate sinken. Neue Leitlinien sollen Hersteller klarer anleiten - besonders bei komplexen Formulierungen.

Gesetze wie der CREATES Act von 2019 sollen verhindern, dass Originalhersteller Generikaherstellern die Proben verweigern - ein Problem, das viele Anträge behinderte. Der Affordable Drug Manufacturing Act von 2023 will die Produktion in den USA stärken, um Lieferketten zu sichern.

Aber Experten warnen: Patentstreitigkeiten und wirtschaftliche Hürden werden weiterhin die größten Probleme bleiben. Der Congressional Budget Office schätzt, dass Patentverzögerungen 2027 noch immer 12,4 Milliarden Dollar jährlich an zusätzlichen Kosten verursachen werden. Und der durchschnittliche Verzug zwischen tentativer Genehmigung und Markteinführung liegt immer noch bei 16,5 Monaten - fast eineinhalb Jahre.

Patienten bekommen oft nicht, was sie brauchen - nicht weil das Medikament schlecht ist, sondern weil das System es nicht zulässt. Die FDA kann ein Medikament genehmigen - aber sie kann nicht zwingen, dass es verkauft wird. Und das ist das größte Problem.

Was bedeutet „tentative approval“ genau?

Tentative Approval bedeutet, dass die FDA das Generikum wissenschaftlich und qualitativ für gleichwertig mit dem Originalmedikament hält. Es erfüllt alle Anforderungen für eine endgültige Genehmigung - aber es darf nicht verkauft werden, solange Patente oder Exklusivitätsrechte des Originalherstellers noch gelten. Es ist wie ein „Vorabzulassung“: Alles ist fertig, nur die Tür ist noch verschlossen.

Warum bekommt ein Generikum keine endgültige Genehmigung, obwohl es tentativ genehmigt ist?

Weil ein Patent oder eine Exklusivität des Originalmedikaments noch nicht abgelaufen ist. Die FDA darf kein Generikum verkaufen, solange das Patent besteht - selbst wenn das Generikum perfekt ist. Erst nach Ablauf des Patents kann die endgültige Genehmigung erteilt werden.

Wie lange dauert es nach der tentativen Genehmigung, bis ein Generikum auf dem Markt ist?

Im Durchschnitt dauert es 16,5 Monate - manchmal länger. Wenn ein Patent noch läuft, kann es sogar Jahre dauern. Einige Generika werden nie auf den Markt gebracht, weil die Hersteller es nicht für wirtschaftlich sinnvoll halten oder weil sie auf bessere Marktbedingungen warten.

Kann die FDA etwas tun, um diese Verzögerungen zu verhindern?

Die FDA kann die Prüfung beschleunigen - etwa durch den CGT-Weg oder durch Priorisierung wichtiger Medikamente. Sie kann aber nicht gegen Patente vorgehen. Das ist Sache der Gerichte. Die FDA kann auch nicht zwingen, dass ein Hersteller ein Medikament produziert - selbst wenn es genehmigt ist. Sie kann nur die Genehmigung erteilen, nicht den Verkauf.

Warum sind komplexe Generika wie Inhalatoren oder Cremes so schwer zu genehmigen?

Weil sie schwerer zu reproduzieren sind. Ein Tablet kann man einfach nachmachen. Ein Inhalator oder eine Creme hat eine komplexe Formulierung, spezielle Verpackung und präzise Herstellungsbedingungen. Die FDA prüft diese Produkte viel genauer - und viele Hersteller liefern nicht genug Daten. Das führt zu mehr Prüfzyklen, längeren Wartezeiten und oft zu Ablehnungen.

15 Kommentare

  • Jan Tancinco
    Veröffentlicht von Jan Tancinco
    03:25 01/23/2026

    Endlich mal jemand, der das ausspricht! Ich hab letztes Jahr ein Medikament gebraucht, das seit 3 Jahren "tentatively approved" war – aber kein Apotheker konnte es liefern. Kein Wunder, dass Leute aus der Tschechei oder Polen bestellen. Das System ist krank.

  • Barry Gluck
    Veröffentlicht von Barry Gluck
    00:42 01/24/2026

    Interessant, aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die FDA hat zwar die Prüfzeiten reduziert, aber die Hersteller machen immer noch Mist mit den CMC-Daten. Ich hab mal für ein Pharmaunternehmen gearbeitet – die haben sich jahrelang geweigert, die richtigen Stabilitätsdaten zu liefern, weil es teuer war. Und dann wundern sie sich, dass die FDA sie zurückwirft. Es ist nicht die FDA, die schuld – es sind die Hersteller, die nicht wollen, dass es schnell geht.

  • Péter Braun
    Veröffentlicht von Péter Braun
    02:57 01/25/2026

    Das ist ein Skandal. 🚨 Die USA haben ein System, das Patienten um ihr Recht auf günstige Medikamente betrügt. Patenteverlängerung durch künstliche Produktänderungen? Das ist keine Innovation – das ist Betrug. 🤬 Und die FDA? Ein zahnloser Hund, der nur auf Gebühren von Big Pharma wartet. 🏛️💸

  • Max Mangalee
    Veröffentlicht von Max Mangalee
    14:50 01/25/2026
    Warum reden wir immer nur über die FDA wenn es doch klar ist dass die Pharmafirmen die ganze Show steuern und die Politik mitmacht das ist kein Systemversagen das ist Absicht und jeder der das nicht sieht ist blöd oder bezahlt
  • kerstin starzengruber
    Veröffentlicht von kerstin starzengruber
    04:55 01/27/2026

    Ich hab das Gefühl, das ist nur ein Teil von etwas Größerem… Was, wenn die FDA absichtlich verzögert, damit die großen Konzerne noch mehr Gewinn machen? Und was ist mit den Geheimverträgen zwischen Pharma und Regierung? Ich hab mal einen Blog gesehen…

  • Andreas Rosen
    Veröffentlicht von Andreas Rosen
    21:18 01/28/2026

    Die Deutschen haben’s besser. Hier gibt’s keine Patentverlängerungstricks, und wenn ein Generikum genehmigt ist, kommt es auch auf den Markt. Wir zahlen zwar mehr fürs Original, aber wenigstens ist das Generikum da, wenn es sein muss. Kein Geheimnis, keine Wartezeit – einfach funktionierendes System.

  • Max Veprinsky
    Veröffentlicht von Max Veprinsky
    13:16 01/29/2026

    Die Daten sind korrekt, jedoch: Die 30-Monats-Freeze durch Patentklagen ist nicht nur ein rechtliches, sondern auch ein strategisches Instrument – und es wird systematisch ausgenutzt. Die FDA hat keine Handhabe, weil der Gesetzgeber dies nicht geschlossen hat. Die GDUFA-Verbesserungen sind inkrementell, nicht transformationell. Die CGT-Initiative ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Die durchschnittliche Verzögerung von 16,5 Monaten ist kein Zufall – es ist eine berechnete Wirtschaftsstrategie.

  • Jens Lohmann
    Veröffentlicht von Jens Lohmann
    17:36 01/29/2026

    Hört mal zu – es ist nicht nur um Geld oder Patente. Es geht um Menschen, die jeden Monat auf ihr Medikament warten. Das ist kein technisches Problem. Das ist ein moralisches. Wenn du weißt, dass ein Medikament sicher ist, aber es nicht rauskommst, weil jemand ein Patent ausnutzt – dann ist das nicht nur unfair. Das ist unmenschlich. Wir brauchen mehr Druck, mehr Aufklärung, mehr Stimmen. Nicht nur Experten – auch Patienten müssen laut werden.

  • Carolin-Anna Baur
    Veröffentlicht von Carolin-Anna Baur
    20:27 01/30/2026

    Ich habe die Studien gelesen. Die Zahlen sind irreführend. Wer sagt, dass 30 % der Generika nie auf den Markt kommen, weil sie unprofitabel sind? Das ist eine Lüge. Es sind die Hersteller, die bewusst nicht produzieren, um den Preis hochzuhalten. Sie verkaufen nicht, weil sie es nicht wollen – nicht weil sie es nicht können. Und die FDA? Sie schaut einfach zu. Kein Wunder, dass die Patienten verlieren.

  • Carlos Neujahr
    Veröffentlicht von Carlos Neujahr
    03:33 01/31/2026

    Ein wichtiger Punkt, den viele übersehen: Komplexe Generika wie Inhalatoren brauchen nicht nur bessere Daten – sie brauchen spezialisierte Prüfer. Die FDA hat zwar die CGT-Route eingeführt, aber nur 5 % der Anträge nutzen sie. Warum? Weil die Hersteller Angst haben, ihre geheimen Formulierungen preiszugeben. Die Lösung? Ein zentrales, anonymisiertes Datenpool-System, das von der FDA verwaltet wird – mit klaren Regeln für IP-Schutz. So könnte man die Prüfzeiten halbieren, ohne Risiken einzugehen.

  • Thorsten Lux
    Veröffentlicht von Thorsten Lux
    14:46 02/ 1/2026
    dass die fabriken in china und indien nicht den standards entsprechen is klar aber warum checkt das nicht die eu? die haben doch auch die gleichen medikamente? vielleicht is das ne art trick um mehr geld zu kriegen? idk just sayin lol
  • Markus Noname
    Veröffentlicht von Markus Noname
    23:51 02/ 1/2026

    Es ist nicht allein die Patentlage, die das System lahmlegt – es ist die epistemische Krise der Regulierung. Die FDA operiert innerhalb eines juristischen Rahmens, der von wirtschaftlichen Interessen geprägt ist, nicht von medizinischer Notwendigkeit. Die tentativen Genehmigungen sind ein Symbol für eine Gesellschaft, die technische Perfektion anerkennt, aber moralische Verantwortung ablehnt. Die FDA kann genehmigen – aber sie kann nicht heilen. Und das ist das tragische Paradoxon unserer medizinischen Moderne.

  • Aleksander Knygh
    Veröffentlicht von Aleksander Knygh
    10:49 02/ 2/2026

    Oh mein Gott. Das ist nicht nur ein Systemversagen – das ist eine zivilisatorische Krise. Ich habe in Oslo eine Studie über pharmazeutische Hegemonie gelesen – und ich sage euch: Die USA haben sich selbst zum Gefängnis ihrer eigenen Medizin gemacht. Die Patienten sind die Geiseln. Die FDA – ein Marionettenspieler. Und die Pharmafirmen? Sie sind die wahren Herrscher des 21. Jahrhunderts. 🌍💀

  • Runa Bhaumik
    Veröffentlicht von Runa Bhaumik
    19:02 02/ 2/2026

    Als ich in Norwegen lebte, war es anders: Wenn ein Generikum genehmigt war, kam es innerhalb von 2 Monaten in die Apotheken. Keine Patentverzögerungen, keine wirtschaftlichen Tricks. Die Regierung hat einfach gesagt: Gesundheit ist ein Menschenrecht. Und sie hat es umgesetzt. Warum können die USA das nicht? Weil sie Geld über Leben stellen. Und das ist traurig.

  • Jens Lohmann
    Veröffentlicht von Jens Lohmann
    18:26 02/ 4/2026

    Was @6369 sagt, ist genau der Punkt. In Norwegen und den Niederlanden ist das System nicht perfekt – aber es ist menschlich. Die USA haben das Potenzial, das zu ändern. Sie haben die Technologie, die Wissenschaft, die Ressourcen. Was fehlt, ist der Mut. Es braucht keine neue Gesetze – es braucht eine neue Haltung. Wir müssen aufhören, Medikamente als Ware zu sehen – und anfangen, sie als Lebensmittel der Gesundheit zu sehen.

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