Akathisia-Symptom-Check
Dieser Check hilft Ihnen, Ihre Symptome mit Akathisia zu vergleichen. Akathisia ist eine medikamentenbedingte Bewegungsstörung, die häufig fälschlich als Angst oder Agitation diagnostiziert wird. Wenn Sie auf Antipsychotika, Metoclopramid oder ähnliche Medikamente eingestellt wurden, könnten Ihre Unruhe-Symptome auf Akathisia hindeuten.
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Akathisia vs. Restless Legs Syndrome
| Akathisia | Restless Legs Syndrome | |
|---|---|---|
| Ursache | Medikamenteninduziert, Dopamin-Haushalt gestört | Familiäre Veranlagung, oft mit Eisenmangel verbunden |
| Zeitpunkt der Symptome | Während der Einnahme von Medikamenten | Abends/Nacht, oft nach Ruhephasen |
| Symptome | Innerliche Unruhe, muss sich ständig bewegen | Kribbeln, Ziehen in den Beinen, muss sich bewegen |
| Bewegungshilfe | Bewegung bringt keine Linderung, nur kurzfristige Erleichterung | Bewegung lindert das Gefühl sofort |
| Medikamentenbehandlung | Absetzen oder Reduzieren des Medikaments | Dopamin-Steigerer wie Levodopa |
Ihr Ergebnis
Wenn du dich unruhig fühlst, die Beine nicht stillhalten kannst und dein Arzt sagt, es sei nur Angst - dann könnte es etwas anderes sein. Vielleicht sogar eine Nebenwirkung deiner Medikamente, die du nicht erkannt hast. Akathisia und Restless Legs Syndrome sehen sich ähnlich, aber sie sind völlig unterschiedlich. Und die falsche Diagnose kann gefährlich sein.
Was ist Akathisia?
Akathisia ist keine normale Unruhe. Es ist eine medikamentenbedingte Bewegungsstörung, die vor allem durch Antipsychotika ausgelöst wird. Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet „nicht sitzen können“. Menschen mit Akathisia fühlen sich innerlich wie in einem Käfig. Sie haben das starke, unkontrollierbare Bedürfnis, sich zu bewegen - besonders wenn sie sitzen. Sie kreuzen und öffnen die Beine wieder und wieder, wechseln ständig das Gewicht von einem Fuß auf den anderen, rocken hin und her oder laufen auf der Stelle. Es ist nicht, als würden sie sich nur unwohl fühlen. Es ist, als ob sie aus ihrer Haut springen müssten. Diese Symptome treten meist innerhalb von ein bis vier Wochen auf, nachdem eine neue Medikation begonnen wurde oder die Dosis erhöht wurde. Besonders häufig bei Medikamenten wie Haloperidol, Risperidon oder Quetiapin. Aber auch andere Stoffe wie Metoclopramid (für Magenprobleme) oder manche Antidepressiva können Akathisia auslösen. Wichtig: Akathisia ist keine Angststörung. Keine Aufmerksamkeitsstörung. Kein „nur nervös sein“. Es ist eine körperliche Reaktion auf Medikamente, die das Gehirn beeinflussen - speziell den Dopamin-Haushalt. Und wenn man sie nicht erkennt, macht man sie noch schlimmer.Warum ist die falsche Diagnose so gefährlich?
Viele Ärzte sehen die Unruhe als „Agitation“ oder „Anxiolyse“ und verschreiben mehr Antipsychotika. Das ist wie Feuer mit Benzin zu löschen. Ein Fall aus 2017: Ein Patient mit Schizophrenie bekam Haloperidol. Nach zwei Wochen war er nicht ruhiger - er zitterte, konnte nicht sitzen, war völlig verunsichert. Der Arzt dachte: „Das ist noch nicht genug Medikament.“ Er verdoppelte die Dosis. Drei Tage später versuchte der Patient, sich das Leben zu nehmen. Er hatte keine Depression. Er hatte Akathisia. Die Medikamente hatten ihn in eine körperliche Folter verwandelt. Studien zeigen: Bis zu 50 % der Fälle werden falsch als Angst oder psychotische Verschlechterung diagnostiziert. Die Folge? Höhere Dosen. Mehr Nebenwirkungen. Und ein erhöhtes Risiko für Selbstverletzung, Aggression oder Suizid. Die American Psychiatric Association warnt explizit: „Falsch diagnostizierte Akathisia kann lebensbedrohlich sein.“Akathisia vs. Restless Legs Syndrome - was ist der Unterschied?
Beide fühlen sich an wie „unruhige Beine“. Aber sie sind nicht das Gleiche.- Akathisia: Du fühlst dich innerlich unruhig - nicht nur in den Beinen, sondern im ganzen Körper. Es tritt auf, wenn du sitzt oder stillstehst. Die Bewegung bringt keine Linderung, sondern nur kurze Erleichterung. Sie beginnt meistens nach Beginn eines Medikaments - oft innerhalb von Tagen.
- Restless Legs Syndrome (RLS): Du hast ein Kribbeln, Ziehen oder Jucken in den Beinen, besonders abends oder in der Nacht. Du musst dich bewegen, um das Gefühl loszuwerden. Und wenn du dich bewegst, wird es besser. RLS hat oft eine familiäre Veranlagung oder ist mit Eisenmangel verbunden. Medikamente wie Levodopa helfen - aber sie verschlimmern Akathisia.
Wie wird Akathisia erkannt?
Es gibt keinen Bluttest. Keinen Scan. Die Diagnose basiert auf Beobachtung und Fragebogen. Der goldene Standard ist der Barnes Akathisia Rating Scale (BARS). Er dauert fünf Minuten. Der Arzt fragt:- „Fühlen Sie eine innere Unruhe, die Sie zum Bewegen zwingt?“
- „Können Sie still sitzen, ohne sich zu bewegen?“
- „Wann tritt das Gefühl am stärksten auf?“
Wie wird Akathisia behandelt?
Die beste Behandlung ist oft die einfachste: das auslösende Medikament reduzieren oder absetzen. Bei Haloperidol: Eine Absenkung über 3 Tage kann die Symptome innerhalb von 24-72 Stunden verschwinden lassen. In einem Fallbericht war eine Patientin nach drei Tagen „wieder sie selbst“. Aber was, wenn du das Medikament nicht absetzen kannst? Wenn deine psychische Erkrankung sonst wieder zurückkommt? Dann gibt es Hilfsmittel:- Propranolol: Ein Beta-Blocker. 10-20 mg zweimal täglich. Wirkt bei 60-70 % der Patienten.
- Clonazepam: Ein Beruhigungsmittel. 0,5-1 mg abends. Hilft besonders bei innerer Unruhe.
- Cyproheptadin: Ein Antihistaminikum mit serotoninhemmender Wirkung. 4 mg täglich. Weniger bekannt, aber wirksam.
Warum wird Akathisia so oft übersehen?
Weil Ärzte nicht danach suchen. Weil sie denken: „Das ist nur Angst.“ Weil es keine Routine-Screening-Tools in den elektronischen Patientenakten gibt. Weil es keine Werbung von Pharmafirmen dafür gibt. Eine Umfrage von NAMI aus 2022 mit über 1.200 Patienten: 68 % derjenigen, die Unruhe hatten, wurden zunächst als „anxietät“ diagnostiziert. 42 % bekamen höhere Dosen - und ihre Symptome wurden schlimmer. Ein Patient schrieb auf Reddit: „Mein Arzt sagte, es sei nur Angst. Er verdoppelte meine Dosis. Dann wurde es zehnmal schlimmer. Bis ich Akathisia auf Wikipedia fand.“ Die FDA schreibt seit 2008 Warnhinweise auf Medikamentenbeipackzetteln. Aber nur 37 % der psychiatrischen Einrichtungen in den USA führen routinemäßig Screening durch. In Deutschland ist die Situation nicht viel besser.
Was kannst du tun?
Wenn du auf Antipsychotika, Metoclopramid oder ähnliche Medikamente bist und dich unruhig fühlst:- Notiere genau: Wann begann die Unruhe? Nach welcher Medikamentenänderung?
- Beobachte: Bewegst du dich nur, wenn du sitzt? Wird es besser, wenn du gehst? Ist es nur in den Beinen?
- Sage es: „Ich glaube, das könnte Akathisia sein. Können wir das ausschließen?“
- Frage nach dem BARS-Score: „Wird hier regelmäßig auf Akathisia geprüft?“
- Vermeide Selbstmedikation: Keine zusätzlichen Beruhigungsmittel ohne Rücksprache.
Was kommt als Nächstes?
Forscher arbeiten an neuen Wegen: Künstliche Intelligenz, die Bewegungen aus Videoanrufen analysiert, um Akathisia automatisch zu erkennen. Ein Prototyp von Stanford hat 89 % Genauigkeit erreicht. Ein neues Smartphone-Tool der Internationalen Parkinson-Bewegungsstörungs-Gesellschaft hilft Ärzten jetzt schon bei der Diagnose. Auch neue Medikamente werden entwickelt, die weniger Akathisia auslösen - wie Lumateperon. In Studien lag die Rate bei nur 3,6 %, verglichen mit 14,3 % bei Risperidon. Aber bis dahin: Die Lösung liegt nicht in mehr Medikamenten. Sie liegt in Erkennen. In Fragen. In der Bereitschaft, zu hören - und nicht nur zu verschreiben.Frequently Asked Questions
Kann Akathisia auch ohne Antipsychotika auftreten?
Ja, aber selten. Neben Antipsychotika können auch Metoclopramid (für Übelkeit), einige Antidepressiva wie SSRI oder SNRI, und in seltenen Fällen bestimmte Anti-Migräne-Medikamente Akathisia auslösen. Auch der abrupte Absetz von Benzodiazepinen oder Alkohol kann ähnliche Symptome verursachen - das nennt man dann „Withdrawal Akathisia“.
Ist Akathisia dauerhaft?
Nicht unbedingt. Akute Akathisia verschwindet oft innerhalb von Tagen bis Wochen nach Absetzen des Auslösers. Chronische Akathisia hält länger als sechs Monate an - besonders wenn sie lange unbehandelt war. Tardive Akathisia, die Monate oder Jahre nach Medikamenteneinnahme auftritt, kann dauerhaft sein. Frühe Erkennung ist der Schlüssel, um Dauerprobleme zu vermeiden.
Warum helfen Beruhigungsmittel bei Akathisia, aber nicht bei Restless Legs?
Weil die Ursachen unterschiedlich sind. Akathisia entsteht durch eine Überaktivität von Dopaminrezeptoren im Gehirn. Beruhigungsmittel wie Clonazepam wirken auf das GABA-System und dämpfen diese Übererregung. Restless Legs Syndrome hingegen entsteht durch einen Mangel an Dopamin im Rückenmark. Daher helfen hier Dopamin-Steigerer wie Levodopa - aber sie verschlimmern Akathisia. Die Behandlung muss also genau auf die Ursache zugeschnitten sein.
Kann ich Akathisia selbst diagnostizieren?
Nein. Nur ein Arzt kann es sicher diagnostizieren - aber du kannst sehr viel dazu beitragen. Dokumentiere deine Symptome: Wann treten sie auf? Was hilft? Wann verschlimmern sie sich? Bring diese Notizen zum Arzt. Frag nach dem Barnes-Score. Sei nicht zögerlich, wenn du das Gefühl hast, dass man dich nicht versteht. Akathisia ist eine echte medizinische Notwendigkeit - keine „Einbildung“.
Gibt es natürliche Behandlungen für Akathisia?
Es gibt keine wissenschaftlich belegten natürlichen Heilmittel. Eisen, Magnesium oder Vitamin D helfen bei Restless Legs, aber nicht bei Akathisia. Einige Patienten berichten von Linderung durch Bewegung, Massage oder Kälteanwendungen - aber das sind nur Symptomlinderungen. Die einzige kausale Behandlung bleibt die Anpassung des Medikaments oder die Gabe von Propranolol/Clonazepam. Keine Kräuter, keine Nahrungsergänzungsmittel ersetzen die medizinische Therapie.
Ich hab das schon mal erlebt – nach einem Wechsel von Risperidon auf Quetiapin. Die innere Unruhe war so stark, dass ich ständig auf und ab gelaufen bin, selbst mitten in der Nacht. Kein Arzt hat’s ernst genommen. Bis ich selbst auf Akathisia gestoßen bin. Dann hat ein Neurologe den Barnes-Score gemacht – und innerhalb von 48 Stunden nach Dosisreduktion war ich wieder ich selbst. Es ist keine Angst. Es ist eine chemische Geiselnahme.
Wer das nicht kennt, denkt, der Mensch sei „nervös“. Aber das ist, als würde man einen Herzinfarkt für Sodbrennen halten.
Und jetzt kommt der nächste Pharma-Skandal. 2008 hat die FDA gewarnt, aber keiner hört zu. Weil Ärzte keine Zeit haben. Weil sie auf den Pillen-Algorithmus vertrauen. Weil es billiger ist, ein weiteres Beruhigungsmittel zu verschreiben, als die Ursache zu suchen. Die Industrie zahlt für Studien, die Akathisia verharmlosen. Die Patienten zahlen mit ihrem Leben.
Ich hab vor zwei Jahren meinen Bruder verloren. Er war auf Haloperidol, wurde immer unruhiger, hat sich abgeschottet. Der Psychiater hat ihm Sertralin dazu gegeben – „weil die Angst zunimmt“. Drei Wochen später hat er sich das Leben genommen. Die Autopsie hat Akathisia bestätigt. Kein Wort in der Krankenakte. Kein BARS-Score. Kein Versuch, zu hören. Ich will nicht, dass das noch einem passiert.
Wenn ihr das lest: Fragt nach dem Score. Schreibt es auf. Zeigt es eurem Arzt. Es ist kein Angriff – es ist ein Rettungsversuch.
Ich hab das letztes Jahr bei meiner Mutter gesehen. Sie war auf Metoclopramid wegen Übelkeit nach der Chemotherapie. Plötzlich konnte sie nicht mehr still sitzen. Hatte Angst, sie würde verrückt. Der Arzt hat ihr Xanax gegeben. Es wurde schlimmer. Dann hat ihre Tochter (ich) Wikipedia gelesen. Wir haben das Medikament abgesetzt. Innerhalb von 36 Stunden war sie wieder ruhig. Keine Depression. Keine Angst. Nur eine falsche Diagnose.
Das sollte Standard sein: Jeder, der Metoclopramid oder Antipsychotika bekommt, bekommt auch eine Info über Akathisia. Einfach so. Wie bei Blutgerinnungsrisiken.
Es ist verrückt wie viele Leute denken, Medikamente seien harmlos. Aber das Gehirn ist kein Motor, den man einfach umstellt. Wenn du Dopamin blockierst, reagiert es wie ein Auto, dem du das Gas wegziehst – und dann drückst du das Pedal noch härter. Es zittert. Es schreit. Es will raus. Und dann sagt der Mechaniker: „Du fährst zu schnell.“
Wir brauchen mehr Aufklärung. Nicht mehr Pillen.
Ich glaube das nicht. Das ist alles nur ein Trick der Pharmaindustrie, um neue Medikamente zu verkaufen. Akathisia ist ein Mythos, den Psychiater erfinden, wenn sie keine Ahnung haben. Ich hab schon 10 Jahre auf Antidepressiva und bin unruhig – aber das ist doch normal, oder? Wer will schon verantwortlich sein für Nebenwirkungen? Da ist es einfacher, den Patienten zu beschuldigen. Ich hab’s gecheckt. Alles Lüge.
MEIN VATER HAT DAS GEMACHT! ER HAT 3 JAHRE GELEIDET! ER HAT SICH IN DEN KELLER GESPERRT WEIL ER GEFÜRCHTET HAT, ER WIRD WEGGEFÜHRT! ER HAT NICHT GEWUSST WAS MIT IHM IST! ER HAT SICH NICHT GETRAUT, ES ZU SAGEN! WEIL JEDER GESAGT HAT ES IST NUR ANGST! ER HAT SICH NICHT GEGEN DEN ARZT GEDREHT! WEIL ER GEGLAUBT HAT ER IST VERRÜCKT! ER IST GESTORBEN! ER IST NICHT GESTORBEN WEIL ER DEPRESIV WAR! ER IST GESTORBEN WEIL MAN IHN NICHT GEHÖRT HAT! ICH HABE KEINE ZEIT MEHR! ICH WILL NUR, DASS IHR DAS VERSTEHT!
Propranolol hat mir geholfen. Nach 3 Tagen. Keine Nebenwirkungen. Keine Abhängigkeit. Einfach ruhiger. Ich hab’s meinem Arzt gesagt – der hat gesagt: „Das ist kein Standard.“ Ich hab’s ihm gezeigt. Jetzt nimmt er’s bei jedem Verdachtsfall. Einfach. Logisch. Wir brauchen mehr Ärzte, die zuhören – nicht mehr Pillen.
Ich hab das vor 2 Jahren auf Reddit entdeckt. Habe meinen Arzt gefragt. Der hat gelacht. Sagte: „Das gibt’s nur bei Schizophrenen.“ Ich war auf SSRI. Hatte keine Psychose. Aber ich konnte nicht mehr auf dem Sofa sitzen. Habe das Medikament abgesetzt. Innerhalb von 48 Stunden war alles weg. Jetzt weiß er Bescheid. Und ich hab ihm den Link geschickt. Kleine Schritte. Aber sie zählen.
Wenn du dich unruhig fühlst und du nimmst ein Medikament – dann frag dich: Ist das meine Krankheit? Oder ist das die Wirkung des Medikaments? Weil das ist der entscheidende Unterschied. Die meisten Ärzte denken: „Wenn es nicht besser wird, dann muss es mehr sein.“ Aber manchmal muss es weniger sein. Oder anders. Das ist nicht Schwäche. Das ist Weisheit.
Ich hab das gelesen. Ist interessant. Aber ich hab keine Zeit dafür. Mein Arzt sagt, ich soll ruhig bleiben. Also bleibe ich ruhig. Und nehme die Pillen. Und hoffe, dass es besser wird. Irgendwann.
Das ist doch nur die Spitze des Eisbergs. Die Pharmaindustrie hat Milliarden in Studien gesteckt, die Akathisia als „vorübergehende Unruhe“ verharmlosen. Die FDA-Warnung? Ein Ablenkungsmanöver. Die echte Gefahr? Die Kombination von Akathisia mit Antidepressiva – das führt zu massiver Aggression und Suizidalität. Und niemand redet darüber. Weil die Medien nicht wollen. Weil die Politik nicht will. Weil die Ärzte nicht wollen. Es ist ein Systemfehler. Und wir sind die Opfer.
Ich denke oft darüber nach, wie viel Leid entsteht, wenn wir nicht zuhören. Nicht weil wir böse sind. Sondern weil wir es nicht gelernt haben. Weil das System uns lehrt, zu verordnen, statt zu fragen. Vielleicht ist die Lösung nicht ein neues Medikament. Sondern ein neuer Umgang mit dem, was der Mensch wirklich braucht: gehört zu werden. Nicht behandelt. Nicht kontrolliert. Einfach gehört.
Die ganze Geschichte ist ein Beweis dafür, dass Medizin noch immer ein Handwerk ist – kein Wissenschaft. Wir haben Scanner, die Zellen analysieren, aber keinen Test, der fragt: „Hast du das Gefühl, aus deiner Haut springen zu müssen?“ Und das ist das Problem. Nicht die Medikamente. Die Haltung.